Name und Lage
Der Distrikt Pelaic liegt im westlichen Teil Jadarias und besitzt eine abgerundete, längsgerichtete Form, die sich von Südwesten nach Nordosten erstreckt. Im Westen und Norden grenzt Pelaic an Nanauatzin, dessen Territorium den Distrikt in einem weiten Bogen teilweise umschließt. Nach Osten hin bildet Solstheim die Grenze, während Pelaic im Süden an Tarwah sowie an den Distrikt Mitte anschließt. Im Nordosten öffnet sich der Distrikt zur Küste. Pelaic liegt damit eingefasst zwischen Ebenen, Küstenraum und beginnendem Vorgebirge und nimmt eine vermittelnde Lage zwischen offenen Flachländern und schwererem Binnenraum ein.
Klima
Pelaic liegt zwischen 29° und 31° nördlicher Breite und befindet sich überwiegend in einer subtropischen Klimazone mit regional deutlich differenzierten Ausprägungen. Entscheidend für das Klima ist die starke West–Ost-Spannung des Distrikts: Während der Nordosten unmittelbar an der Küste liegt, befinden sich große Teile des westlichen und südwestlichen Distrikts 200 bis 400 Kilometer vom Meer entfernt.
In den küstennahen Zonen des Nordostens, insbesondere um Drindod Caer, wirkt das Meer temperaturausgleichend. Die Sommer sind warm, aber meist nicht extrem, mit durchschnittlichen Tageshöchstwerten von 26–29 °C. Die Winter bleiben mild und feucht, mit Temperaturen meist zwischen 12 und 18 °C. Die Luftfeuchtigkeit ist ganzjährig erhöht und liegt häufig bei 70–85 %, begleitet von Seewinden und gelegentlichen Nebellagen.
Der Zentralraum Pelaics ist kontinentaler geprägt. Hier sind die Sommer wärmer und trockener, mit Tageshöchstwerten von 30–33 °C, in Hitzeperioden auch darüber. Nächtliche Abkühlung ist spürbarer als an der Küste. Die Winter sind kühler, jedoch meist frostfrei. Niederschläge treten unregelmäßiger auf und konzentrieren sich stärker auf einzelne Regenperioden.
Im Süden und Südwesten, in den Vorgebirgszonen zum Nurmengard hin, nimmt der Niederschlag wieder zu. Orograph seehebedingte Staueffekte führen hier zu häufigeren Regenfällen und lokal deutlich kühleren Bedingungen. Die Temperaturen sinken mit zunehmender Höhe spürbar; Sommer bleiben gemäßigt, Winter sind kühl und in höheren Lagen zeitweise feucht-kalt.
Insgesamt weist Pelaic ein stabiles, gut nutzbares Klima auf. Extreme Wetterereignisse sind selten, saisonale Schwankungen moderat. Die klimatische Staffelung folgt der Topographie: maritim im Nordosten, ausgeglichener Übergangsraum im Zentrum, feuchter und kühler im Süden. Dieses Muster trägt wesentlich zur klaren funktionalen Gliederung des Distrikts bei.
Vegetation
Die Vegetation Pelaics ist stark nutzungsgeprägt und gehört zu den am intensivsten kultivierten Landschaften Jadarias. Natürliche Vegetationsformen sind nur noch dort dominant, wo Relief, Feuchte oder Erreichbarkeit eine flächige Bewirtschaftung begrenzen.
In den flachen Ebenen des Nordwestens und Nordostens dominiert großflächiges Agrarland. Weite Ackerflächen mit Getreide, Hülsenfrüchten und anderen Feldkulturen prägen das Landschaftsbild. Die Vegetation ist hier offen, niedrig und regelmäßig strukturiert. Baumreihen, Windschutzstreifen und Entwässerungsgräben gliedern die Felder, erfüllen jedoch primär funktionale Zwecke. Natürliche Wälder sind selten und meist auf kleine Restflächen oder gezielt erhaltene Gehölzinseln beschränkt.
Der Zentralraum weist eine deutlich größere vegetative Vielfalt auf. Das hügelige Gelände begünstigt Mischformen aus Ackerbau, Weideflächen und kleineren Waldstücken. Hecken, Baumgruppen und brachliegende Flächen unterbrechen die Nutzung und schaffen ein kleinteiliges Mosaik. Die Vegetation ist hier dichter und strukturreicher, ohne geschlossen zu wirken. Landwirtschaft bleibt dominant, passt sich jedoch stärker dem Relief an.
Im südlichen Vorgebirgsraum nimmt der Anteil naturnaher Vegetation deutlich zu. Wälder breiten sich aus, insbesondere an steileren Hängen und in schwer zugänglichen Lagen. Hier dominieren Laub- und Mischwälder, die in höheren Bereichen dichter und weniger durch Nutzung fragmentiert sind. Landwirtschaft tritt zurück und konzentriert sich auf kleinere Terrassen, Weideflächen und Talräume.
Der hügelige Raum südöstlich von Dunharg bildet einen eigenen Vegetationskomplex. In diesem Dreieck aus Deisenlein, Reutonna und Dermwasser wechseln bewirtschaftete Flächen mit lokal geprägten Wald- und Buschzonen. Nutzung ist kleinteilig und stärker traditionell gebunden, mit sichtbaren Übergängen zwischen kultivierter und natürlicher Vegetation.
Entlang der Küste ist die Vegetation vergleichsweise unspektakulär. Salztolerante Gräser, niedriges Buschwerk und landwirtschaftlich genutztes Offenland dominieren. Größere Küstenwälder fehlen, da Bodenbeschaffenheit und Nutzung wenig Raum für geschlossene Bestände lassen.
Insgesamt wirkt Pelaic vegetativ geordnet, offen und funktional. Die Landschaft ist lesbar und stark vom Menschen geprägt, ohne vollständig versiegelt zu sein. Natürliche Vegetation existiert vor allem dort, wo das Gelände sie schützt, nicht dort, wo sie wirtschaftlich konkurrieren müsste.
Topographie
Die Topographie Pelaics ist klar zoniert und folgt einer gut erkennbaren Nord-Süd-Staffelung.
Der Nordwesten und Nordosten bestehen aus sehr flachen, weitläufigen Ebenen, die intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Diese Räume sind offen, großmaßstäblich und vergleichsweise leicht erschlossen.
Der Zentralraum ist deutlich hügeliger und stärker gegliedert. Hier verdichtet sich die Siedlungsstruktur, ohne urban zu werden. Verkehrsachsen folgen Geländerücken und Senken, nicht geraden Linien.
Der Süden geht in ausgeprägte Vorgebirgszonen über und bildet den Übergang nach Nurmengard. Relief und Nutzung werden hier kleinteiliger, Wälder und unzugängliche Hänge nehmen zu.
Im westlichen Bogen des Distrikts, an den Ausläufern der nanauatzinischen Ebenen, liegt die ausgegliederte Hauptstadt Dunharg. Die Stadt befindet sich topographisch in einer Randzone zwischen Ebene und Hügelland und markiert genau diesen landschaftlichen Übergang.
Südöstlich von Dunharg schließt sich ein markantes hügeliges Dreieck an, das aus drei kleineren Zentren besteht:
Deisenlein liegt südöstlich von Dunharg, Reutonna südwestlich davon und Dermwasser wiederum südöstlich. Dieses Dreieck bildet einen eigenen, abgeschlossenen Landschaftsraum mit lokal geprägter Nutzung.
Die Küste Pelaics ist vergleichsweise ruhig und wenig zerklüftet. Wichtigste Küstenstadt ist Drindod Caer, die leicht zurückgesetzt hinter der unmittelbaren Uferlinie liegt. In den flachen Ebenen nördlich davon befindet sich Oberadler, eingebettet in landwirtschaftlich geprägtes Offenland.
Pelaic erscheint dadurch als Distrikt mit klar lesbarer innerer Ordnung: offen im Norden, gegliedert im Zentrum und zunehmend geschlossen nach Süden hin.
Verkehrsinfrastruktur
Pelaic ist verkehrlich durchquert, aber nicht zerschnitten.
- Autobahn 8 kommt aus Nanauatzin an der Küste in den Distrikt, verläuft grenznah durch Eshkhbog, führt durch Drindod Caer und setzt sich anschließend ost-südöstlich nach Solstheim fort.
- Autobahn 10 tritt aus Nanauatzin kommend im Südwesten in Pelaic ein, führt direkt durch Dunharg und verlässt den Distrikt anschließend wieder nach Nordosten zurück in nanauatzinisches Gebiet.
Nanauatzin umschließt Pelaic in diesem Bereich bogenförmig in einem Abstand von etwa 50–100 km um Dunharg herum. Die Autobahnführung folgt dieser Grenzgeometrie, nicht einer Umfahrung der Stadt.
Zwischen Küste und Hügelland liegen kleinere Orte wie Uettezoll, Dillensuhl, Behringstheuer und Einbig, letzteres grenznah zu Solstheim.
Bevölkerung
Pelaic (Distrikt, ohne Dunharg): 9.925.446
- Stadtbewohner: 1.927.920
- Landbewohner: 7.997.526
Wichtige Städte und Orte im Distrikt:
- Drindod Caer – 1.241.906
- Oberadler – 122.325
- Deisenlein – 134.942
- Reutonna – 98.884
- Behringstheuer – 97.155
- Eshkhbog – 83.152
- Dillensuhl – 36.471
- Uettezoll – 38.384
- Dermwasser – 38.214
- Einbig – 36.488
Ausgegliedert:
-
Dunharg – 2.112.393
Die hohe Landbevölkerung spiegelt den stark flächenstaatlichen Charakter des Distrikts wider.
Sprache: Irkisch mit starkem vannischem Akzent.
Religionen: Asatru dominiert, besonders in den südlichen Hainen und ländlichen Gebieten. Shinto ist schwächer vertreten.
Wirtschaft
Pelaic besitzt eine durchwachsene, regional ausgerichtete Wirtschaftsstruktur mit einem ausgeprägten Stadt-Land-Gefälle. Die wirtschaftliche Aktivität konzentriert sich auf wenige funktionale Räume, während große Teile des Distrikts primär grundversorgend arbeiten.
Prägend sind die landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebenen im Norden, die den Distrikt mit Getreide, Viehprodukten und Forstgütern versorgen. Im Hügelland dominiert eine Mischwirtschaft aus kleineren Betrieben, Handwerk und lokaler Verarbeitung, häufig familien- oder klangebunden organisiert.
Begrenzte verarbeitende Industrie findet sich vor allem im Raum Drindod Caer sowie im Umfeld von Oberadler. Diese Standorte übernehmen Verarbeitung, Lagerung und regionale Distribution, ohne industrielle Schwerpunkte von nationaler Bedeutung zu bilden. Entlang der überregionalen Verkehrsachsen bestehen zusätzliche Transit- und Dienstleistungsfunktionen, die jedoch überwiegend unterstützenden Charakter haben.
Der südliche Distriktteil gilt als strukturschwächer und stärker provinziell geprägt. Hier überwiegen Forstwirtschaft, extensive Landwirtschaft und vereinzelte Bergbaustandorte. In den Vorgebirgs- und Höhenlagen existieren kleinere Erzminen sowie Sammelstellen für Heil- und Nutzpflanzen, teils in traditioneller Klannutzung.
Die Seenregion im Westen ist touristisch kaum erschlossen, besitzt jedoch langfristiges Potenzial. Insgesamt ist Pelaic wirtschaftlich stabil, funktional zuverlässig, aber kein Schwerpunkt der nationalen Industrieentwicklung.
Kultur und Lebensstil
Der Lebensstil in Pelaic ist ruhig, ländlich und wenig verdichtet.
Küstenorte sind funktional geprägt, das Binnenland stark lokal gebunden. Die Nähe zu Nanauatzin wirkt kulturell im Westen, ohne die Eigenständigkeit des Distrikts aufzulösen.
Sicherheit und Kontrolle
Die Sicherheitsstruktur ist locker und flächenorientiert:
- Konzentration auf Drindod Caer und die Autobahnachsen
- A-Zonen an Verkehrsknoten
- B-Zonen in Städten
- großflächige C-Zonen im ländlichen Raum
Das Hauptquartier der Armeegruppe Vannenheim befindet sich in Drindod Caer, jedoch ohne dort stationierte Kampfverbände.
Die Region verfügt über keine regulären Truppenverbände im aktiven Einsatz.
Besondere Orte
In den südlichen Bergen finden sich zahlreiche Asatru-Schreine, sakrale Haine und Ruinen versunkener Städte. Viele dieser Orte sind von Klanstrukturen verwaltet oder bewacht.
Dunharg, als städtisches Bindeglied zur Seenregion, besitzt eine wachsende kulturelle Szene.
In Uettezoll existieren historische Gebäude aus der vannenheimischen Kolonialzeit, die zum Teil restauriert wurden.
Politische Bedeutung
Pelaic besitzt mittlere politische Bedeutung durch das Hauptquartier der Armeegruppe. Ideologisch gilt der Distrikt als traditionell und loyal, aber nicht tonangebend.
Der ländliche Süden wird gelegentlich als rückständig bezeichnet, verfügt aber über stabile Verwaltungsstrukturen.
Anmerkungen
Pelaic ist ein Distrikt der Umrahmung.
Er liegt zwischen größeren Räumen, wird teilweise eingeschlossen, bleibt aber funktional eigenständig.