BasutoNchi
Der Name BasutoNchi gilt als historisch gewachsene Staatsbezeichnung. Seine ursprüngliche Bedeutung verweist auf eine sotho-basierte Gründungs- und Sprachgemeinschaft; die genaue historische Semantik gilt jedoch als nicht eindeutig fixiert. In staatlicher und kultureller Praxis wird der Name heute als Ausdruck einer eigenständigen kulturellen Identität verstanden, die sich aus Hochlandtraditionen, Grenzerfahrungen und politischer Selbstbehauptung entwickelt hat. Auch: „(Das) Land / Gebiet der Basuto“ bzw. im weiteren Sinne „Staat der Hochlandgemeinschaften“.
Lage: Nordosten
Grenzen: Verland und Madea im Norden
Bevölkerung: ca. 45,3 Mio.
Fläche: 633.585 km²
Bevölkerungsdichte: 71,5 Einwohner/km²
BasutoNchi ist ein großflächiger Gliedstaat im Nordosten der UManyano mit warmer Küstenlage und ausgeprägter Außenorientierung. Weite Distanzen, steigende Temperaturen und lange Küstenabschnitte prägen Raumwahrnehmung, Verwaltung und politische Entscheidungsprozesse. Die gleichzeitige Grenze zu Verland und Madea macht den Staat zu einem dauerhaften Vermittler zwischen föderaler Einbindung und eigenständiger Grenz- und Küstenpolitik.
Die Küste BasutoNchis ist weniger industriell geprägt als im Süden, dient jedoch als bedeutender Kontakt-, Umschlag- und Einflussraum. Handel, Migration und religiöse Strömungen gelangen hier früh ins Land und werden nicht nur administrativ erfasst, sondern politisch ausgehandelt und räumlich verteilt. Staatliche Ordnung entsteht weniger durch Verdichtung als durch Präsenz in der Fläche.
Innenpolitisch ist BasutoNchi von einem starken Bewusstsein kultureller Eigenständigkeit geprägt. Föderale Vorgaben werden akzeptiert, aber stets auf ihre Umsetzbarkeit in einem warmen, weiten und maritim durchlässigen Raum geprüft. Innerhalb der UManyano gilt der Staat als stabil, jedoch sensibel für äußere Verschiebungen – ein Küsten- und Grenzstaat, der Veränderungen aufnimmt, bevor sie das Kernland erreichen.
Kwazulu
Der Name Kwazulu gilt als historisch gewachsene Staatsbezeichnung. Seine ursprüngliche Bedeutung ist sprachlich klarer als bei vielen anderen Namen überliefert, wird jedoch nicht ethnisch exklusiv verstanden. In staatlicher und kultureller Praxis verweist der Name auf eine prägende kriegerische und disziplinorientierte Gründungskultur, die das Selbstverständnis des Staates bis heute beeinflusst. Auch: „(Das) Land / Gebiet der Zulu“ bzw. im weiteren Sinne „Land der Kriegergemeinschaft“.
Lage: Norden
Grenzen: Verland im Norden und Westen
Gelände: Hochland
Bevölkerung: ca. 40,2 Mio.
Fläche: 446.335 km²
Bevölkerungsdichte: 90,1 Einwohner/km²
Kwazulu ist ein bevölkerungsreicher Hochlandstaat mit ausgeprägter sicherheitspolitischer Prägung und einer tief verankerten Kriegerkultur, die das staatliche Selbstverständnis bis in die Gegenwart formt. Historisch gewachsene militärische Traditionen, kollektive Disziplin und ein starkes Ehrkonzept prägen Gesellschaft, Politik und Institutionen. Wehrfähigkeit gilt nicht nur als staatliche Aufgabe, sondern als Bestandteil sozialer Reife und persönlicher Anerkennung.
Die doppelte Grenze zu Verland verleiht Kwazulu strategische Bedeutung und verstärkt sein Eigenverständnis als Schutz- und Wehrstaat innerhalb der Föderation. Militärische Infrastruktur, Ausbildungseinrichtungen und sicherheitsnahe Institutionen sind nicht bloß funktional, sondern kulturell legitimiert. Öffentliche Rituale, Gedenktage und staatlich getragene Symbolik verankern das Bild des bewaffneten Bürgers als Garant von Ordnung und Stabilität.
Politisch ist Kwazulu loyal gegenüber der UManyano, versteht diese Loyalität jedoch ausdrücklich als Partnerschaft unter gleichrangigen Staaten, nicht als Unterordnung. Föderale Eingriffe in innere Angelegenheiten werden kritisch geprüft, insbesondere wenn sie als Einschränkung der eigenen Wehrhoheit, inneren Ordnung oder kulturellen Autonomie wahrgenommen werden. Sicherheit wird hier nicht delegiert, sondern als originäre staatliche Kernkompetenz betrachtet.
ǂKhomani
Der Name ǂKhomani gilt als alte Eigenbezeichnung. Seine ursprüngliche Bedeutung ist nicht eindeutig überliefert; in staatlicher und kultureller Praxis wird er heute als Verweis auf Leben an Übergängen, Küsten und Kontaktzonen verstanden. Auch: „(Das) Land / Gebiet der Khoi"
Lage: zentrale Ostküste
Bevölkerung: ca. 41 Mio.
Fläche: 398.177 km²
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner/km²
Die zentrale Lage an der Ostküste macht ǂKhomani zu einem zentralen Akteur für Handel, Logistik und maritime Verbindungen. Der Staat ist offen nach außen, sozial heterogen und durch ein hohes Maß an innerer Vielfalt gekennzeichnet. Politische Kohärenz entsteht weniger durch einheitliche Ideologien als durch funktionierende Netzwerke zwischen Städten, Wirtschaftsakteuren und lokalen Machtzentren.
Khoisanisch geprägte Vorstellungen von Ausgleich, Verhandlung und kontextabhängiger Entscheidung prägen Verwaltung und Politik. Entscheidungen werden selten binär getroffen, sondern häufig über mehrstufige Konsensprozesse vorbereitet. Dies verleiht dem Staat eine hohe Anpassungsfähigkeit, macht sein Handeln für Außenstehende jedoch schwer vorhersehbar.
Die föderale Ebene ist präsent, aber bewusst begrenzt. ǂKhomani agiert pragmatisch, flexibel und stark situationsbezogen. Innerhalb der UManyano gilt der Staat als unverzichtbar für wirtschaftliche Stabilität und Außenanbindung, zugleich aber als politisch eigenwillig. Stabilität entsteht hier nicht aus Homogenität, sondern aus dem dauerhaft funktionierenden Ausgleich konkurrierender Interessen.
Mzilikazi
Der Name Mzilikazi gilt als historisch gewachsene Staatsbezeichnung und verweist auf eine zentrale politische Gründungsfigur. In staatlicher Praxis steht der Name für Ordnung, Zentralität und die Ausbildung verbindlicher staatlicher Strukturen. Auch: „(Das) Land / Gebiet der Mzilikazi“ im Sinne eines staatlich konsolidierten Kernraums.
Lage: Westen
Grenzen: Verland im Norden
Hauptstadt: !Gaibib
Bevölkerung: ca. 60,2 Mio.
Fläche: 473.687 km²
Bevölkerungsdichte: 127,1 Einwohner/km²
Mzilikazi ist der bevölkerungsreichste Gliedstaat der UManyano und Sitz der föderalen Hauptstadt !Gaibib. Daraus erwächst eine doppelte Rolle: Mzilikazi ist zugleich eigenständiger Staat und Träger zentralstaatlicher Funktionen. Diese Überlagerung prägt eine politische Kultur, in der Verwaltung, Recht und staatliche Kontinuität als kollektive Leistungen verstanden werden.
Historisch als Seefahrts- und Verwaltungsmacht gewachsen, verbindet Mzilikazi maritime Orientierung mit ausgeprägter institutioneller Disziplin. Navigation, Logistik und langfristige Planung gelten hier ebenso als staatliche Tugenden wie Regelbindung und Verfahrenssicherheit. Der Typus des Beamten, Organisators und Koordinators besitzt hohes gesellschaftliches Ansehen und prägt das Selbstbild des Staates stärker als militärische oder charismatische Führung.
Der Staat ist administrativ dicht organisiert, institutionell stabil und stark auf Normsetzung ausgerichtet. Innerhalb der Föderation gilt Mzilikazi als ordnend und strukturierend, wird von anderen Isifundazwe jedoch mitunter als zu dominant wahrgenommen. Seine Macht beruht weniger auf unmittelbarem Zwang als auf der Trägheit funktionierender Systeme, die sich als alternativlos durchgesetzt haben.
MatabeleNchi
Der Name MatabeleNchi gilt als historisch gewachsene Staatsbezeichnung und verweist auf eine südliche, küstennahe Gründungsgemeinschaft. In staatlicher und kultureller Praxis steht der Name für wirtschaftliche Offenheit, Handel und maritime Orientierung. Auch: „(Das) Land / Gebiet der Matabele“.
Lage: Süden
Charakter: Küstenstaat
Bevölkerung: ca. 54,3 Mio.
Fläche: 464.540 km²
Bevölkerungsdichte: 116,9 Einwohner/km²
MatabeleNchi ist ein großer südlicher Küstenstaat und eine der tragenden Seefahrts- und Wirtschaftsmächte der UManyano. Über Jahrhunderte gewachsene Traditionen des Schiffbaus, begünstigt durch reichhaltige Wälder und gesicherte Rohstoffketten, prägen bis heute Industrie, Arbeitskultur und staatliches Selbstverständnis. Maritime Infrastruktur, Werften und Handelsrouten sind hier nicht bloß Wirtschaftszweige, sondern Teil kollektiver Identität.
Der Staat ist offen nach außen, technisch geprägt und stark auf Wachstum, Verlässlichkeit und langfristige Stabilität ausgerichtet. Handel wird als Fortsetzung von Seefahrt verstanden, Planung als nautische Disziplin. MatabeleNchi gilt innerhalb der Föderation als leistungsorientiert, nüchtern und international anschlussfähig.
Innerhalb der UManyano tritt MatabeleNchi selbstbewusst auf. Föderale Zusammenarbeit wird unterstützt, solange sie wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und maritime Interessen nicht einschränkt. Konflikte mit der Bundesebene entstehen weniger aus Ideologie als aus Fragen von Zuständigkeit, Investitionen und regulatorischer Kontrolle über Häfen, Flotten und Industrie.